Studie zum Transformationsprozess

Ausgangspunkt der vorliegenden Studie sind die Elektromobilitätsstrategien der Automobilhersteller in Deutschland mit Bezug zum Freistaat Sachsen. Aus den Veränderungen in der Teilestruktur und im Wertschöpfungsprozess, welche beim Übergang von der Produktion konventioneller hin zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen resultieren, werden die Veränderung der Beschäftigungsbedarfe in der Automobilzulieferindustrie in Sachsen prognostiziert sowie entsprechende Schulungsbedarfe beschrieben. Weitere Schwerpunkte bilden die Diskussion von Auswirkungen auf den Umsatz sowie energiebezogene Chancen von Veränderungen in dieser Branche. Die Studie enthält zudem ein Stimmungsbild der Branche aus 70 Unternehmensgesprächen und Handlungsempfehlungen sowohl für Zulieferer als auch für weitere Akteure im Freistaat, die eine gelungene Transformation unterstützen können.

Die Studienerstellung war Teil des Projektes „Konzept, Analysen und Prognosen zur Begleitung des Transformationsprozesses in der sächsischen Automobilzulieferindustrie aufgrund der Umstellung auf die Produktion von Elektrofahrzeugen sowie die Sensibilisierung und Information von Akteuren“. Das Projekt wurde von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH im Rahmen der Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen beim Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) beauftragt. Unterauftragnehmer war das Chemnitz Automotive Institute (CATI). Die Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert und war für die Koordination der Studienerstellung verantwortlich.